Beweis der Bibel

Lektion Vier

Bibel Einführungskursus

EINFÜHRUNG

Beweis der Bibel

Nachdem wir das wichtige Thema von wer und was Gott ist, behandelt haben, ist der nächste, wichtige
Schritt, die Autorität der Bibel zu prüfen. Diese Themen gehen Hand – in – Hand – mit was immer auch

Beweismaterial die Rechtsgültigkeit der Bibel beglaubigt, beweist ebenso die Existenz eines Allweisen Schöpfer Gottes! In dieser Lektion werden wir die Bibel von den Aspekten der erfüllten Prophezeiungen, Geschichte und Archäologie prüfen.

Unsere Broschüre Existiert Gott? präsentiert einige Hauptbeweise der Existenz Gottes. Diese Lektion wird diese Broschüre bekräftigen. Mit dem Verständnis, daß erfüllte Prophezeiung, Geschichte und Archäologie Beweise von Gott und der Bibel – Sein Wort – sind, fahren wir mit diesen faszinierenden Themen vorwärts.

I Thessalonicher 5:21 sagt, „Prüft alle Dinge, haltet am Guten fest.“ Probleme durch schwierige physikalische Beweise zu prüfen, annulieren nicht den Glauben, der später durch den Heiligen Geist kommt – der Glaube von Christus. Das ist der Grund, warum die Bibel bekräftigt, alles zu prüfen – und nicht passive Zustimmung, die keine tiefe Überzeugung generiert, zu dulden. Gott kann nur mit Menschen arbeiten, die tiefer Überzeugung fähig sind. Dieser Zustand macht den Menschen aufnahmefähig, die Ehrfurcht Gottes zu erlangen, und ist in der Lage, Ihm mit ganzem Herzen zu dienen. Diejenigen, die Gott ruft, lieben es, Dinge zu prüfen, und werden angeregt, zu lernen, wie die verschiedenen Beweise wie ein Puzzlespiel zusammenpassen, und ein viel größeres Bild entwerfen.

Das wichtigste Streben in Ihrem Leben sollte sein, Gottes Existenz und die Gültigkeit der Bibel zu prüfen. Wir werden einige Schlüssel-Prophezeiungen untersuchen, und herausfinden, ob sie erfüllt wurden. Dann werden wir von Quellen außerhalb der Bibel prüfen, daß Patriarchen, wie Abraham, wirklich existierten – sowohl als auch Josef, König David und andere Hauptfiguren der Bibel. Dann werden wir die geologischen Berichte als Beweis der großen Flut zu Noah’s Zeit untersuchen.

LEKTION 4

Herausforderung der Skeptiker

(1) Fordert Gott die Skeptiker heraus, betreff Seiner Fähigkeit, Seinen Willen über die gesamte Schöpfung ausüben zu können? Jesaja 45:21-23.

(2) Beansprucht Gott die Macht, zu verkünden, was in Zukunft geschehen wird, und bringt es dann zustande? Jesaja 46:9-10.

Kommentar: Notieren Sie Gottes Darlegung zum Ende von Vers 11: „Ja, Ich habe es gesagt, Ich werde es auch kommen lassen; I habe es vorgeschlagen, Ich werde es auch tun.“

(3) Fordert Gott die Skeptiker auf, die Zukunft vorherzusagen, und es auch stattfinden zu lassen, wie Er es kann? Jesaja 41:21-22.

Kommentar: Hier verhöhnt Gott die Skeptiker öffentlich, genauso, wie er wußte, daß sie Sein Wort verhöhnen würden.

Spezifische Prophezeiungen und Ihre Erfüllung

(1) Was verkündete Gott, was das Schicksal der antiken Stadt Babylon sein würde? Jesaja 13:19-22.

Kommentar: Babylon wurde ein Ödland und eine Verwüstung – niemals wieder bewohnt zu werden. Es ist interessant, daß sich nach 2,500 Jahren ein modernes Babylon wieder aufbaut, wie wir es in der Offenbarung 13, 17 und 18, und vielen anderen Prophezeiungen lesen können.

Gleichlaufend mit dieser Wiederherstellung ist die Wiederherstellung des alten Babylons als einen religiösen Schrein, siewie eine Museumsattraktion. Jedoch blieb es für 2,500 Jahre verwüstet. Die gegenwärtige Lage Babylons, obwohl heute beträchtlich wiederhergestellt, bleibt unbewohnt. Das Thema des 2,500-jährigen Zeitraums („sieben prophetische Perioden“), werden in einer zukünftigen Lektion adressiert.

(2) War dem alten Ägypten – so erhoben für viele Jahrhunderte – prophezeit, das niedrigste Königreich zu werden, ein herabgesetztes Volk, nie wieder über Nationen zu herrschen? Hesekiel 29:14-16.

Kommentar: Diese Prophezeiung ist in Kraft, seit Hezekiel sie niederschrieb. Ägypten wurde erniedrigt und von Nicht-Ägyptern von der Zeit Nebudkadnezars von Babylon, um das Jahr 600 B.C., regiert. Danach wurden sie von Persern, Griechen, Römern, Arabern, Türken, Franzosen und Briten regiert.

Diese Prophezeiung ist heute noch akut. Heute werden die Ägypter von Arabern (Ishmael und Esau) regiert. Die momentane Population von Ägypten ist hauptsächlich arabisch. Das aktuelle ägyptische Volk ist tatsächlich reduziert, genau, wie die Prophezeiung anzeigt!

(3) Würde das antike Tyrus dasselbe Schicksal erleben wie Ägypten, oder würde es total vernichtet werden? Hezekiel 23:3, 14, 20.

Kommentar: Heute existiert an dem Ort dieses antiken Tyrus kein Dorf, keine Stadt oder anderes Unternehmen. Genau wie Hezekiel es prophezeite, ist dieser Ort eine totale Verwüstung. Gott verfügte, daß das antike Tyrus (auch Phönizia genannt) eine Verwüstung bleiben würde, niemals wiederaufgebaut oder bewohnt werden würde. Dieses steht als ein weiteres Zeugnis, daß, was Gott verkündet, Er auch in der Lage ist, in die Tat umzusetzen.

(4) Was sollte mit Zidon, der Schwesterstadt von Tyrus geschehen? Ezekiel 28:20-23.

Kommentar: Hier sagte Gott fortwährende Schwierigkeiten, verbunden mit Blutvergießen anhand von Kriegszuständen voraus, was das Los dieser Stadt für Jahrhunderte war. Gott sagte nicht, daß diese Stadt verwüstet würde, sondern, daß es die Beschwerden, genau wie sie passierten, erleiden würde!

(5) Was wurde prophezeit, was aus Askalon, einer Stadt in der Region von Gasa, werden sollte? Zefanja 2:4; Sacharja 9:5.

Kommentar: Genau wie vorhergesagt, Askalon wurde zur Wüste, und blieb so für viele Jahrhunderte. Mittlerweile haben wir ein Schema gesehen – die Prophezeiungen der Bibel stehen bewiesen! Skeptiker würden gerne auch nur eine Ausnahme finden, aber es gibt keine!

(6) Was sagte Jesus, was das Schicksal Jerusalems sein würde? Lukas 21:24.

Kommentar: Obwohl die Juden heute Jerusalem kontrollieren, ist die Altstadt und der umgebende Bereich hauptsächlich von Arabern besetzt, die sich falscherweise Palästinenser nennen. Seit der Niederlage der Juden in A.D. 70 und A.D. 135, wird Jerusalem hauptsächlich von Nichtjuden bevölkert und regiert.

(7) Warum sind die Juden von vielen der Welt so verhaßt und verhöhnt? Jeremia 24:9; Matthäus 27:25.

Kommentar: Dieser Zustand der Juden, ein Vorwurf, ein Sprichwort und ein Hohn zu sein, existierte seitdem Jeremia diese Prophezeiung aufschrieb. Aber die Bereitwilligkeit der Jüdischen Autoritäten Pilatus zu antworten, daß Christi Blut auf ihnen liegen solle, belief sich auf viel ernsthaftere Konsequenzen. Das Leiden der Juden in A.D. 70 war fürchterlich. Viele Tragödien – einschließlich dem Holokost der 1940iger Jahre – hat sie seitdem befallen.

(8) Sollten sich die Juden wieder in ihrem Heimatland Judäa als eine unabhängige Nation in den letzteren Tagen wieder aufstellen (zum ersten Mal in 2,520 Jahren)? Zefanja 2:7.

Kommentar: Diese Prophezeiung wurde in alten Zeiten nie erfüllt. Juda legte nie Anspruch auf die antike Stadt Aschkelon. Nur in den letzten Jahren hat das kleine Land Israel (das in 1917 von den Briten zurückgegeben, und in 1948 als Nation deklariert wurde) Anspruch auf das Küstenland Aschkelons erhoben. Diesem „Überrest des Hauses Israel“ wurde 2520 Jahre, bevor sie es erhielten, der Erhalt dieses Landes prophezeit.

Ebenso, in Bezug auf den modernen Überrest Judas, sagt Secharja 12:2-9 die Kraft und Macht voraus, die diese Nation ausüben muß, um inmitten des rachsüchtigen Hasses ihrer Nachbarn, zu überleben. Diese Prophezeiung ist teilweise, was den heutigen Überrest Judäas betrifft, erfüllt, aber die Haupterfüllung wird während des Reiches Gottes stattfinden.

Die kleine Nation Israel besitzt momentan, was einige Experten als eine der drei gewaltigsten militärischen Mächte der Welt betrachten, zusammen mit den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Jedoch zeigt die Prophezeiung, daß sie militärisch von der kommenden Macht des Biestes überragt werden wird.

Die obigen Beispiele stellen nur eine Probe der vielen Hunderten an Bibel Prophezeiungen dar. Sie wurden gewählt, weil sie in einer zusammengefaßten Form ausgelegt werden konnten, mit einem Mindestmaß an Erklärungen. Die Tatsache, daß die Bibel ein Drittel Prophezeiung ist, zeigt, wie prominent dieses Thema wird. Viele Prophezeiungen befassen sich mit den Versprechungen an Abraham, Isaak und Jakob. Sie geben große Einzelheiten über die Versprechungen des Erstgeburtsrechtes des alten Israels – Ephraim und Manasse – an.

Viele Prophezeiungen beschäftigen sich mit der Gefangenschaft von Israel und Juda, und den vier weltregierenden Mächten (Daniel 2; 7; 8). Die Mehrzahl der Bibelprophezeiungen befassen sich mit Ereignissen kurz bevor und während der Großen Trübsal, dem Tag des Herrn, und der Errichtung des Reiches Gottes auf Erden und darüber hinaus.

Für wahre Christen – ist Prophezeiung – Gottes Deklaration über zukünftige Ereignisse (Jesaja 46:9-10) – faszinierend und überwältigend. Diejenigen, die die Wahrheit ablehnen, zweifeln Prophezeiungen an, verachten sie, und heißen sie Spekulation und Fanatismus.

Beweise aus der Geschichte und Archäologie

(1) Berichtet die Bibel, daß während der Zeit Noahs, eine weltweite Flut die ganze Menschheit und Landtiere tötete, außer denen, die in der Arche beschützt waren? 1. Mose 6:7, 13, 17; 7:6, 21-22.

Kommentar: Wenn alle unterschiedlichen Rassen der Erde von Noah abstammten, dann sollten wir viele Berichte dieser Sintflut in alten Legenden finden, die Jahrtausende hindurch mit demselben Faden einer weltweiten Flut und einer Arche, in der nur eine Familie überlebte, überliefert wurden. Das ist genau das, was wir finden.

Erwägen Sie das Zitat aus Halleys Bibelhandbuch hinsichtlich der Universialität der Tradition der Sintflut: „Babylonier, Assyrer, Ägypter, Perser, Hindus, Griechen, Chinesen, Phrygier, Fiji-Insulaner, Eskimos, Ur-Amerikaner, Indianer, Brasilianer, Peruaner, und tatsächlich jede Branche der ganzen menschlichen Rasse, Semiter, Arier, Turanier – haben Traditionen einer großen Flut, die die ganze Menschheit, außer einer Familie, vernichtete, und die sich unauslöschlich in die Erinnerung der Vorfahren all dieser Rassen, bevor sie sich trennten, einprägten. ‚All diese Mythen sind nur in der Voraussetzung verständlich, daß ein solches Ereignis tatsächlich vorfiel. Solch ein universaler Glaube ... muß auf einer geschichtlichen Tatsache basiert sein’“ (Seiten 75-76.

Archäologischer Beweis ist ebenso überwältigend: „George Smith, des britischen Museums, fand...auf kleinen Täfelchen der Bibliothek von Assur–Banipal zu Ninive, Berichte über die Flut, seltsamerweise im Einklang mit dem Bericht der Bibel, der kleinen Tafeln kopiert wurde, die zurückdatieren, bis zur ersten Dynastie von Ur, eine Periode etwa halb zwischen der Flut und Abraham... Auf diesen Täfelchen erscheinen wiederholt die Äußerungen: ‚die Flut’, ‚die Zeit vor der Flut’, ‚Eintragungen der Zeit vor der Flut’“ (Ibid., S. 76).

(2) Gibt es Beweise außerhalb, daß der Turm von Babel existierte? 1. Mose 11:3-4, 7-8.

Kommentar: Im Zentrum Babylons, George Smith (oben zitiert) fand ein altes Täfelchen, auf dem geschrieben stand: „Das Bauen dieses berühmten Turmes kränkte die Götter. In einer Nacht warfen sie um, was gebaut worden war. Sie zerstreuten sie in die Länder, und verwirrten ihre Sprache“ (Ibid., S. 84). Bis heute existieren Überreste einer Zahl von alten Zikkurat Strukturen, die größte von ihnen ist möglicherweise zurückzuführen zum Bauplatz des Turms zu Babel.

Eine andere kleine antike Tafel zitiert Marduk (Nimrod): „Laßt uns einen Schrein bauen...Erbaut Babylon, dessen bauen Sie ersucht haben. Laßt seine Backsteine geformt werden. Es soll ‚das Heiligtum’ genannt werden...nachdem Ihr einen Turm so hoch wie Apsu [die Götter] gebaut habt.“ (Ancient Near Eastern Texts (Antike Nah-Ost Texte), James Pritchard, 1969, Seiten 68-69).

(3) Obwohl viele Gelehrte traditionsmäßig die Patriarchen der Bibel, aufgezeichnet in 1. Mose 11, als legendäre Helden betrachten, gibt es Beweise, daß sie existierten? 1. Mose 11:18-25.

Kommentar: Ungers Archäologie und das Alte Testament zeigt, daß antike Großstädte und Städte in Mesopotamien nach den Namen von Abrahams Vorfahren benannt waren: Peleg, Regu, Serug, Nahor, und Terach. 1. Mose 24:10 verweist direkt auf eine dieser Städte, die nach Nahor benannt ist.

(4) Gibt es einen Weg, um die Behauptung der Bibel, daß Josef Ägypten direkt unter Pharaoh regiert hat, zu prüfen? ! Mose 41:39-41.

Kommentar: Folgendes ist zurückzuführen auf Djoser (Josef) während der siebenjährigen Hungersnot in Ägypten: „Ich war in Bedrängnis auf dem Großen Thron, und diejenigen, die im Palast waren, in herzzerbrechender Not...weil der Nil während meiner Zeit im Raum von sieben Jahren nicht gekommen war. Getreide war knapp, Obst war ausgetrocknet, und alles, was sie essen, war knapp. Jedermann beraubte seinen Gefährten...Das Kleinkind jammerte; der Jüngling wartete; das Herz des alten Mannes trauerte...die Höflinge waren in Not. Die Tempel waren geschlossen...Alles wurde leer aufgefunden.“ (Antike Nah-Ost Texte, S. 31).

Es gibt zahlreiche andere archäologische Referenzen über Josef und die Hebräer in Ägypten. In der Tat existieren keine archäologische Beweise die die Berichte der Bibel bestreiten.

(5) Hat irgend ein Herrscher der Haupt-Weltreiche jemals in die Bibel geschaut und ihre Beschreibung über sein spezifisches Reich anerkannt? Daniel 8:20-22, 5-8.

Kommentar: Zur Erweiterung der Beschreibung der vier Haupt-Weltreiche in Daniel 7, ist Kapitel 8 ein mehr detaillierter Bericht des Medo-Persischen und Griechischen Reiches, bis zur Auflösung des Griechischen Reiches, das sich in vier Divisionen aufteilte.

Betreff der Zeit in der Alexander der Große durch Jerusalem zog, bevor er die Perser in einer entscheidenden Schlacht konfrontierte, schreibt Josephus, „...und als er [Alexander] in den Tempel ging, bot er Gott, gemäß der Anweisung des Hohen Priesters, ein Opfer dar, und behandelte beide großartig, den Hohen Priester und die Priester. Und als ihm das Buch Daniels vorgelegt wurde, in dem Daniel verkündet, daß ein Grieche das Persische Reich vernichten solle [Daniel 8:5-8], nahm er an, daß er [Alexander] selbst diese bestimmte Person sei...“ (Antiquities of the Jews [Antiquitäten der Juden], Bk. XI, Kap. VIII, P.5).

Gerade wie Nebukadnezar endlich die Obergewalt Gottes anerkannte (Daniel 4:34-37), ebenso ehrte Alexander Gott, gemäß seines Verständnisses, mit Hochachtung. Folglich sehen wir wieder, daß militärische Führer eines Reiches bereitwilliger sind, die Obergewalt Gottes und Seines geschriebenen Wortes anzuerkennen, als Gelehrte, Skeptiker und Theologen, die behaupten, Experten des Buches zu sein, das sie anzweifeln und diskreditieren.

Auf den Gebieten der Geschichte und Archäologie gibt es Hunderte von anderen Beweisen über authentische Berichte der Bibel. (Was wir berichtet haben ist nur eine kurze Stichprobenprüfung, um das Interesse des Lesers zu animieren.

Beweise von Geologischen Berichten

Als Gott die Oberfläche der Erde erneuerte, glich Er die Umlaufbahn der Erde in Beziehung zur Sonne, und des Mondes in Beziehung zur Erde, an. Dann schuf er die Flora und Fauna, nachdem Er erst die Land- und Wassermassen, sowie die Atmosphäre, abänderte. Diese Erneuerung der Erde fand vor circa 6000 Jahren statt. Aber viele Millionen Jahre vor dieser Neu-Erschaffung, ereignete sich eine große Zerstörung, die sich aus der Rebellion Satans ergab, und Gott ihn mit einem Drittel der Engel (nun Dämonen) unter seiner Herrschaft, zur Erde zurückwarf.

Diese große Zerstörung wurde richtig als die „Prä-Adamische-Verwüstung“ bezeichnet. Während viele Gelehrte der Bibel diese furchtbare Zerstörung der Sintflut Noahs beimessen, enthüllen die geologischen Berichte, daß es sich viele Millionen Jahre vorher ereignete.

Die Zerstörung, die die Überreste der alten Dinosaurier konservierte, war eine gewaltige und plötzliche Katastrophe kolossalen Ausmaßes.

Versteinerte Fische und anderes Seeleben wurde in bestem Zustand der Preservation gefunden – weiterer Beweis der plötzlichen Prä-Adamischen Vernichtung. Die starren Flossen und offenen Mäuler dieser versteinerten Fische zeigen ihren völligen Schrecken. Unvorhergesehene Schockwellen müssen die ganze Tierwelt getötet haben. Haie, über zwei Meter Länge, wurden in einer zusammengepreßten Schicht von einem Zentimeter Dicke gefunden. Offensichtlihch versuchten sie in Wasser zu schwimmen, das sich plötzlich mit Sediment füllte. Die Aktion dieses Sediment-geladenen Wassers löste in der Tat das Stratum der Erdschichten aus, wie wir sie heute kennen. Diese Sedimentschichten erhärteten in Stein. Das Stratum, das Pflanzen- und Tierleben auf der Oberfläche enthielt, wurde ebenfalls in Schichten zusammengepreßt. Die Kohlenablagerungen unter der Erde waren das Resultat dieser großen Katastrophe.

Das Prä-Adamische Stratum wurde in schnellen Ablagerungen deponiert. Viele Mengen an versteinerten Bäumen und Pflanzen werden oftmals in aufrechten Positionen gefunden, ausgestreckt über aufeinanderfolgenden Schichten des Stratums. So plötzlich war die Verheerung, daß delikate Pflanzen und Sträucher in perfekter Kondition, in Sandstein preserviert, gefunden wurden. Dieses Stratum der Prä-Adamischen Vernichtung sind viel härter und dicker, als das Stratum, das durch die Flut ausgelöst wurde. Die Tiere, die durch diese Vernichtung gefunden wurden, waren riesige Reptilien. Tierleben und Pflanzen waren anders in Größe und Ausmaß als das, was heute auf Erden ist. Die Überreste der Fossilien der Dinosaurier wiegen ungefähr 40 Tonnen und stehen als starkes Zeugnis dieser fremden Welt.

Die Sintflut hinterließ auch Beweise einer große Erosion im Amerikanischen Grand Canyon und anderen ähnlichen Spuren. Aber die Beweise im Stratum war nicht so prominent wie die der Prä-Adamischen Verwüstung.

Jesaja 14:12, 15, Hesekiel 28:16-17 und Offenbarung 12:7-9 berichten den Niederwurf Satans, als Resultat dieser titanischen Schlacht. Der Punkt hier ist, daß der physische Beweis der Prä-Adamischen Vernichtung unter Frömmler verloren geht, die glauben, daß Leben nur seit 6000 Jahren existiert hat. Evolutionisten mißinterprätieren ebenfalls in großem Maße, die Beweise im Stratum der Erde. Aber der Schlüssel zu dieser Wahrheit wird in den Schriften gefunden.

Nach der Erneuerung der Erde erscheinen Säugetiere zum ersten Mal. Die geologischen Berichte sind vollkommen verträglich mit dem Bericht der Bibel. Unweigerlich sind die Fossilien der Pflanzen und Tiere Billionen Jahre alt, aber, wie wir sehen, widerspricht es nicht der Bibel. Die Schöpfung in I. Mose 1 war in der Tat eine Re-Kreation, wie Psalm 104:30 berichtet: „Du sendest deinen Odem aus: sie werden erschaffen, und Du erneuerst die Fläche des Erdbodens.

Alle Beweise, weder geologisches Stratum, Geschichte und Archäologie, oder erfüllte Prophezeiung, paßt in perfekter Harmonie mit der Wahrheit der Bibel zusammen. Unsere Broschüre Die Autorität der Bibel...Ist Sie Beweisbar?, wirft einen Blick in größeren Einzelheiten hierauf und sollte vorsichtig, in Verbindung mit dieser Lektion, gelesen werden, um vollkommen den Beweis der Bibel zu schätzen und zu würdigen.

090202
BIC-004

Andere Literatur